Die 18-jährige Geigerin Mariam Abouzahra, geboren in Deutschland als Tochter ungarischer und ägyptischer Eltern, gab ihr Orchesterdebüt im Alter von sechs Jahren mit dem Violinkonzert G-Dur von Charles de Bériot. Seither konzertierte sie auf bedeutenden Bühnen in Europa, dem Nahen Osten, Asien und den Vereinigten Staaten.
Als Solistin konzertierte sie mit Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, dem Royal Philharmonic Concert Orchestra London, dem Moscow Philharmonic Orchestra, Concerto Budapest, der Ungarischen Nationalphilharmonie, dem Franz-Liszt-Kammerorchester, der Philharmonie Baden-Baden und dem Shenzhen Symphony Orchestra. Dabei arbeitete sie mit Künstlern wie Plácido Domingo, Jakub Hrůša, András Keller, István Várdai, Dmitry Sitkovetsky, Kristjan Järvi, Gábor Takács-Nagy, Marc Bouchkov und Maxim Rysanov zusammen.
Ihre Auftritte führten sie unter anderem in den Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus, das Lincoln Center und die Merkin Hall in New York, Covent Garden in London, die Royal Opera Muscat, die Tschaikowski-Halle in Moskau, die Opernhäuser von Kairo und Alexandria, das Müpa Budapest, die Opéra Grand Avignon sowie das Teatro Carlo Felice in Genua.
2024 gewann Mariam den 1. Preis sowie den Soroptimist Prize beim Internationalen Viotti-Wettbewerb und wurde damit zur jüngsten Preisträgerin in der Geschichte des Wettbewerbs. Zudem ist sie Trägerin des ICMA Discovery Award 2026. Beim Verbier Festival 2026 wurde Mariam mit dem Prix Reyl für herausragende künstlerische Leistungen ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen erhielt sie unter anderem bei ORF „Goldene Note“, dem Wettbewerb Der Nussknacker in Moskau, dem Internationalen Ilona-Fehér-Violinwettbewerb, Virtuosos und dem A.-Grumiaux-Wettbewerb.
Gemeinsam mit ihrer Schwester, der Geigerin Amira Abouzahra, wurde sie mit dem Career Grant der Charlotte White Foundation in New York ausgezeichnet. Im November 2025 traten die Schwestern als einzige instrumentale Solistinnen bei der Eröffnung des Grand Egyptian Museum in Kairo auf und interpretierten ein eigens für sie komponiertes Werk mit internationalem Orchester vor mehr als 40 Staatsoberhäuptern und hochrangigen Gästen. Beim Verbier Festival 2026 war Mariam gemeinsam mit Amira kurzfristig in einem Duo-Rezital zu erleben, bei dem sie für Augustin Dumay einsprangen.
Seit ihrem zehnten Lebensjahr studiert Mariam bei Prof. Dora Schwarzberg an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie durch die Zusammenarbeit mit Boris Garlitsky, Gerhard Schulz, György Pauk und Kristóf Baráti sowie bei Festivals wie dem Verbier Festival, dem International Musicians Seminar Prussia Cove und der Kronberg Academy.
Pablo Barragán (Klarinette), János Palojtay (Klavier), Amira Abouzahra (Violine), Mariam Abouzahra (Violine), Máté Szűcs (Viola), István Várdai (Violoncello)
Mariam Abouzahra (Violine), Franz Liszt-Kammerorchester
Pablo Barragán (Klarinette), Amira Abouzahra (Violine), Mariam Abouzahra (Violine), Máté Szűcs (Viola), István Várdai (Violoncello)
Mariam Abouzahra (Violine), Amira Abouzahra (Viola), Ildikó Szabó (Violoncello)
E. Dohnányi: Klavierquintett Nr. 1 c-Moll, op. 1
A. Vivaldi: Die vier Jahreszeiten
A. Piazzolla: Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires
B. Bartók: Klavierquintett C-Dur, Sz. 23
• M. Bruch: Violinkonzert Nr.1 in g-Moll
Kronberg Akademie, Großer Saal
• M. Bruch: Violinkonzert Nr.1 in g-Moll, op.26
N. Paganini: Variationen über I Palpiti, op.13
B. Bartók: Rumänische Volkstänze
J. Brahms: Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 in G-Dur, op. 78
F. Kreisler: Caprice viennois, op. 2; Polichinelle - Serenade
N. Paganini: I palpiti, op. 13
• M. Bruch: Doppelkonzert für Violine und Viola in e-Moll op. 88
• A. Khachaturian: Violinkonzert in d-Moll
• S. Barber: Violinkonzert op.14
• M. Bruch: Doppelkonzert e-Moll op. 88 für Violine und Viola
• P. I. Tschaikowsky: Violinkonzert in D-Dur
G. B. Robbone: Sonata romantica
J. S. Bach: Sonate g-Moll für Violine solo, BWV 1001
N. Paganini: Variationen über „God Save the King“
Pause
N. Paganini: Capricen für Violine solo, Nr. 15, 23 und 24, op. 1
R. Schumann: Sonate Nr. 2 d-Moll für Violine und Klavier, op. 121
G. B. Robbone: Sonata romantica
J. S. Bach: Sonate g-Moll für Violine solo, BWV 1001
N. Paganini: Variationen über „God Save the King“
Pause
R. Schumann: Sonate Nr. 2 d-Moll für Violine und Klavier, op. 121
N. Paganini: I Palpiti – Introduktion und Variationen, op. 13
J. Brahms: Violinkonzert in D-Dur op.77
• N. Paganini: Violinkonzert Nr.1 in D-Dur op.6